Google Search Console Tipps

Die Google Search Console

Tipps zur Nutzung der Google Search Console

Wenn du deine Website selbst betreust, hast vielleicht schon den Tipp bekommen, dich bei der Google Search Console anzumelden.

Du hast dich noch nicht angemeldet, weil du gar keine Notwendigkeit dafür siehst? Das ist aber in jedem Fall empfehlenswert, denn Google liefert hier ein kostenloses Tool, das dir viele wertvolle Hinweise für die Optimierung deiner Website gibt. Google zeigt dir in der Search Console, wie seine Crawler deine Website sehen und Seiten indexieren, während Google Analytics Auskunft darüber gibt, was deine Besucher auf deiner Website machen, über welche Kanäle sie auf die Website gekommen sind oder was die beliebtesten Seiten auf deiner Website sind.

Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Informationen für deine Website-Optimierung, die du in der Search Console finden kannst.

Seit Anfang des Jahres steht eine neue Version der Search Console zur Verfügung. Noch ist es möglich zwischen der alten und der neuen Version hin- und her zu wechseln (siehe oben links unter dem Search Console-Logo: „Jetzt die neue Search Console testen“), zumindest solange noch nicht alle Funktionen der alten auf die neue Search Console übertragen wurden.

Inhalt

1.) Die neue Version der Google Search Console
2.) Die wichtigsten Features in der bisherigen Version
3.) Die Inhaberschaft der Website in der Search Console bestätigen und mit Google Analytics verknüpfen
4.) HTTP und HTTPS-Seiten in der Google Search Console

Die Google Search Console gibt wertvolle Tipps zur Website-Optimierung

1. Die neue Version der Google Search Console

Als die Nachricht eintraf, dass Google die Search Console überarbeitet und den Zeitraum der Daten von drei auf sechzehn Monate verlängert, war ich ziemlich angetan, denn so sind längerfristige Auswertungen und Vorjahresvergleiche möglich. Das Design der neuen Version wirkt wesentlich aufgeräumter als bisher.

1.1. Der Bericht Leistung

Die Daten der ehemaligen Suchanalyse finden sich nun im Bericht Leistung. Es kann nach Suchtyp (Web, Bilder, Video), nach diversen Zeiträumen, nach Suchanfragen, nach Seiten, Ländern und Geräten gefiltert werden sowie Vergleiche angestellt werden.

Google Search Console Bericht Leistung

Was kann man mit diesen Informationen anfangen?

Klickt man beispielsweise auf eine bestimmte Suchanfrage und danach auf Seiten, erhält man eine Liste der Seiten, die für dieses Keyword potenziell ranken können. Das ist eine wichtige Information für SEO, denn möglicherweise gibt es mehrere Seiten, die konkurrieren. Dann würde nicht unbedingt die URL in den Suchergebnissen gezeigt, die wichtiger ist. Gerade bei Blogs passiert es häufig, dass man mehrfach über das gleiche Thema schreibt. Dann wäre es empfehlenswert die besser positionierte Seite zu behalten und aufzupolieren und die schlechtere(n) auf diese umzuleiten.

Umgekehrt kann man unter Seiten auch eine bestimmte anklicken und geht danach auf Suchanfragen. Dann erhältst du eine Liste der Keywords mit denen diese Seite rankt. Dieser Artikel hier rankt beispielsweise mit den folgenden Suchbegriffen.

Suchanfragen in der Google Search Console

Interessant zu sehen, dass einige nach „google search console datenschutz“ suchen. Nur kurz zur Info, darum brauchst du dir keine Sorgen machen, denn hier liefert Google Daten und es werden nicht wie bei Google Analytics Besucherdaten erfasst. Du siehst, mit diesen Informationen findest du viele Hinweise für mögliche Themen und Texte für deine Website.

1.2. Der Bericht Indexabdeckung

Unter  Indexabdeckung findet man die früheren Crawling-Berichte. Der neue Report ist allerdings viel aussagekräftiger und umfangreicher als vorher. Es wird aufgelistet, ob es Fehler gibt (rot), ob es gültige Seiten gibt, die indexiert wurden, aber durch die robots.txt blockiert wurden (orange), wie viele gültige Seiten es gibt (grün) und welche ausgeschlossen wurden (grau). Ein Klick auf die Felder zeigt dann die betroffenen Seiten. Hier sollte man überprüfen, ob alles seine Richtigkeit hat.

Hier habe ich z. B. zwei Seiten, die irrelevant für das Ranking dieser Website sind, nämlich die zweiten Seiten des Blogs und einer Kategorie. Deshalb habe ich diese gar nicht erst in die Sitemap mit aufgenommen. Google findet diese zwar und teilt mir das mit, aber es ist kein Problem.

Google Search Console Bericht Indexabdeckung

Wenn du hier allerdings Fehler entdeckst, müssen diese natürlich behoben werden.

Klickt man auf eine einzelne URL, erscheint rechts ein weiteres Menü in dem sich die Seitendetails befinden, wo man nachsehen kann, ob die Seite aus Versehen in der robots.txt blockiert wurde. Außerdem kann man die Funktion „Abruf wie durch Google“ nutzen, um zu sehen, ob Google die Seite richtig dargestellt wird. Dies führt wieder zur alten Version der Google Search Console.

Neu sind in dem Bericht die Gründe, warum URLs nicht indexiert wurden. Hier fasst Google die URLs zusammen, die zwar in der XML-Sitemap aufgelistet wurden und an Google gesendet wurden, aber aus bestimmten Gründen nicht indexiert werden können. Deshalb sollte die XML-Sitemap immer nur die URLs enthalten, die auch wirklich an Google übergeben werden sollen. Wenn du beispielsweise in der XML-Sitemap PDFs angibst und diese über die robot.txt aus Versehen wieder ausschließt, erscheint dementsprechend eine Fehlermeldung. Wenn nämlich aufgrund der internen Verlinkung auf das PDF verwiesen wird, wird es indexiert. Wenn man das nicht möchte, muss man die Seite an sich auf <noindex> setzen und den Ausschluss in der robots.txt entfernen.

Bei den gültigen Seiten erhält man eine Auflistung der URLs bei denen alles ok ist. „Gesendet und indexiert“ bedeutet, dass die URL in der Sitemap vorhanden ist und in den Index aufgenommen wurde. „Indexiert, nicht in Sitemap gesendet“ weist darauf hin, dass Google hier Seiten findet, die potenziell indexiert werden, die aber noch in der Sitemap aufgelistet werden sollen.

Bei den ausgeschlossenen Seiten findet man alle URLs, die hoffentlich berechtigterweise vom Index ausgeschlossen wurden.  Die Gründe dafür sollte man sich allerdings genau ansehen, denn oft genug passieren hier unabsichtlich Fehler. Wenn die Fehlerbehebung abgeschlossen ist, kann man die Fehlerbehebung überprüfen lassen. Es ist übrigens auch möglich den Bericht zu teilen und gleich dem Programmierer zuzuschicken.

Sehr interessant ist auch die Angabe „Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmt“. Hier erkennt Google, dass mehrere URLs als „kanonische URL“ gekennzeichnet wurden. Dies ist die ursprüngliche URL, die im Index von Google landen soll. Weitere URLs mit dem gleichen Inhalt („duplicate content“) wird von Google als negativ bewertet, denn er bietet keinen weiteren Mehrwert für die Nutzer.

Gerade bei WordPress-Seiten passiert das unabsichtlich, wenn z.B. Bilder nicht auf die Ursprungsseite zurückverweisen, z.B.

https://tusche-online.de/nutzerverwaltung-google-search-console/search-console-inhaber-hinzufuegen-2/

Google hat hier ganz richtig erkannt, dass dieser Link nicht zur Originalseite führt, sondern nur ein Attachment ist. In diesem Fall ist das kein Problem, denn die Seite ist ja sowieso ausgeschlossen. Aber hier solltest du dir die Gründe genau ansehen, denn vielleicht liegt ein Problem vor.

1.3. Sitemaps

Wie schon in der alten Version, werden hier die Sitemaps eingereicht. Achte hier darauf, dass es keine Fehlermeldungen gibt. Häufige Fehler sind beispielsweise das falsche Format (es muss xml sein) oder es werden Seiten eingereicht, die gar nicht indexiert werden sollen. Oder man verschreibt sich beim Dateinamen (alles schon vorgekommen ;)).

Die Sitemap kann man mit einem Plugin für WordPress erstellen lassen. Empfehlenswert ist es ein SEO-Plugin zu verwenden, da die ausgeschlossenen Seiten dann in keinem Fall aus Versehen in der XML-Sitemap landen.

Neu ist, dass die eingereichten XML-Sitemaps im Bericht „Indexabdeckung“ auch einzeln ausgewertet werden können (links oben auf den Pfeil bei „Alle eingereichten Seiten“ klicken).

2. Die wichtigsten Features in der bisherigen Version

Wie bereits erwähnt, sind noch nicht alle Funktionen in der neuen Search Console integriert. Es ist allerdings offen, ob alle übernommen werden oder noch welche hinzukommen. Man darf allerdings sicher sein, dass sich bei diesem Tool noch einiges tun wird.

2.1. Darstellung der Suche

a) Hilfe bei den strukturierten Daten

Hier wird angezeigt, ob du strukturierte Daten für deine Website verwendest und ob sie richtig eingegeben wurden. Strukturierte Daten helfen Google bei der Interpretation des Inhalts deiner Website. Es werden dabei HTML-Markups zu den Seiten deiner Website hinzugefügt, wodurch auch in den Suchergebnissen „Rich Snippets“ ausgespielt werden können, also zusätzliche Informationen der Website. Das Hinzufügen solcher zusätzlichen Informationen, z.B. für Produkte, Bewertungen und Eventdaten ist mit dem Data Highlighter recht einfach, aber natürlich kann man auch aufgrund der bei schema.org gelisteten Daten-Markups den HTML Code selbst verändern und mit der Search Console testen lassen, ob alles richtig funktioniert.

b) Welche HTML Verbesserungen solltest du an deiner Website vornehmen?

Dieser Menüpunkt zeigt dir, ob du beispielsweise doppelte „title-tags“ verwendest. Dies kann leicht passieren, wenn du beispielsweise Blogartikel mit sehr ähnlichen Themen schreibst und aus Versehen den gleichen <title> gewählt hast. Dann weiß Google natürlich nicht, welche Seite nun bei dem Suchbegriff ausgespielt werden soll. Der <title> tag, also der HTML-tag, den du oben im Reiter des Browsers siehst, ist einer der wichtigsten Onpage-SEO-Maßnahmen, daher solltest du ihn sorgfältig wählen.

HTML-Verbesserung in der Search Console2.2. Suchanfragen

Dieser Bereich wurde stark überarbeitet seit der Umbenennung der Webmaster Tools in Search Console.

a) Die Suchanalyse (in der neuen Version der Bericht „Leistung)

Diesen Bericht solltest du dir aus oben genannten Gründen in jedem Fall in der neuen Search Console ansehen.

Google hat Webmastern im Laufe der Zeit immer mehr Informationen darüber weggenommen, mit welchen Suchanfragen bzw. Keywords die Nutzer auf deine Website kommen. Das macht es bezüglich SEO immer schwerer herauszufinden, für welche Keywords man seine Seiten optimieren sollte. In Google Analytics sieht man zu ca. 80% nur den Eintrag „not provided/nicht festgelegt“. Etwas mehr Auskünfte gibt dafür die Search Console. Damit du auch in Google Analytics diese Daten einsehen kannst, ist es sinnvoll die Search Console mit Google Analytics zu verbinden.

Mit welchen Suchanfragen sind Besucher auf deine Website gekommen?

Diese Frage beschäftigt jeden Webmaster und in der Suchanalyse erfährst du, bei welchen Suchbegriffen deine Website in den Suchergebnissen gezeigt wurde (möglicherweise erst ab Seite 2 oder weiteren Seiten). Das sind die sogenannten Impressionen. Die Klicks zeigen, wie oft dann tatsächlich auf das Suchergebnis geklickt wurde, daraus ergibt sich die Klickrate. Diese Klickrate, auch CTR oder click-through-rate genannt, ist ein wichtiger Hinweis für Google, wie interessant und relevant deine Website für Besucher ist und gleichzeitig ein wichtiger Ranking-Faktor.

Du kannst auch die Seiten analysieren, die in den Suchergebnissen erschienen sind und die geklickt wurden. Solche Seiten sind besonders interessant für deine Nutzer, halte sie also möglichst aktuell. Außerdem ist eine Analyse nach Ländern, Geräten, Suchtyp und Zeiträumen möglich.

Die Suchanalyse in der Search Console

Interessant ist auch der Vergleich von zwei verschiedenen Keywords. So kann man feststellen, ob es sich möglicherweise lohnt eine Seite auf ein anderes Keyword hin zu optimieren.

Suchanalyse Vergleich

b) Welche Links verweisen auf die Website?

Unter „Suchanfragen/Links zu Ihrer Website“ findest du heraus welche Links zu deiner Website verweisen. Diese Backlinks sind für Google ein wichtiges Signal, wie interessant deine Website für andere Nutzer ist. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es unerlässlich sich mit dem Thema Linkbuilding zu beschäftigen. Und das heißt nicht, dass man sich in Hunderte Webkataloge einträgt oder Links kauft ;).

c) Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Neu hinzugekommen ist der Unterpunkt „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“, der auf eventuelle Probleme mit der Darstellung auf Mobilgeräten hinweist.


Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten

Es gibt seit einiger Zeit auch ein Test-Tool von Google mit dem du deine Seite auf ihre Nutzerfreundlichkeit hin testen kannst:

https://search.google.com/test/mobile-friendly

Schon länger propagiert Google, dass Websites, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, nicht mehr im mobilen Index angezeigt werden, d.h. wenn am Smartphone oder Tablet nach einem Begriff gesucht wird, würde deine Website eben nicht mehr angezeigt werden.

2.3. Google Index und Google Crawling (neu: Indexabdeckung)

Auch diese Berichte sind in der neuen Search Console wesentlich verbessert worden. Hier nur zur Info, was noch in der alten Version zu sehen ist.

a) Sind die Seiten deiner Website überhaupt im Index?

Der Indexierungsstatus gibt die Anzahl der URLs wieder, die für die Anzeige in den Suchergebnissen zur Verfügung stehen. Diese Zahl kann variieren, wenn URLs hinzugefügt oder entfernt werden. Es werden mehr Seiten gecrawlt als angezeigt werden, denn es gibt auf den meisten Websites auch URLs, die nicht angezeigt werden sollen (noindex) oder Seiten, die Google als Duplikat erkennt. Grundsätzlich sollte aber dieser Wert ansteigen, wenn du regelmäßig neue Artikel auf deiner Website veröffentlichst.

b) Content-Keywords – wie interpretiert Google deine Website?

Dieser Bericht ist wirklich spannend, denn hier werden die Keywords und Varianten aufgelistet, die Google beim Crawlen gefunden hat. Somit erfährst du wie Google deine Website interpretiert. Wenn du auf ein Keyword klickst, siehst du auf welchen Seiten Google dieses Keyword findet. Möglicherweise findest du dann, dass diese Begriffe gar nicht wirklich zum Thema der Seite passen und musst das Keyword bzw. den Text nochmals anpassen.

 

Content-Keywords in der Search ConsoleGoogle selbst schreibt dazu in der Hilfe:

„Der Stellenwert eines Keywords bemisst sich daran, wie oft es auf den Seiten Ihrer Website gefunden wurde. Klicken Sie auf ein Keyword, um sich die Seiten mit dem Keyword anzeigen zu lassen. Sowohl Keywords als auch ihre Varianten sind entsprechend der Häufigkeit ihres Auftretens aufgelistet.“

Aber bitte fange jetzt nicht an dein Hauptkeyword x-Mal in einem Text zu verwenden. Das wäre Keyword-Stuffing und darin sieht Google nur Spam. Auch für deine Nutzer würde sich ein solcher Text merkwürdig anhören. Wenn das Keyword in der Überschrift und am Anfang des Textes vorkommt, was ja normalerweise ganz automatisch der Fall ist, dann ist das völlig ausreichend.

2.4. Crawling (neu: Indexabdeckung)

a) Gibt es Fehler, die behoben werden müssen?

Wenn du die Seitenstruktur auf deiner Website änderst und keine Weiterleitung eingerichtet hast, merkt Google, dass die Seite nicht mehr existiert und listet diese Fehlermeldungen auf. So fallen dir vielleicht Fehler auf, die du sonst gar nicht bemerkt hättest.

b) Kann man eine neue Seite indexieren lassen?

Theoretisch sollten neue Seiten automatisch nach einiger Zeit erfasst werden, wenn du eine Sitemap eingerichtet hast und diese auch automatisch aktualisiert wird. Mit der Funktion „Abruf wie durch Google“ kannst einzelne URLs crawlen und rendern lassen, um zu sehen, wie Google die Seite sieht.

c) Ist mit der robots.txt Datei alles in Ordnung?

Laut Google benötigst du die robots.txt-Datei nur, wenn deine Website Inhalte aufweist, die nicht von Google oder anderen Suchmaschinen indexiert werden sollen. Wenn Google deine gesamte Website indexieren darf, benötigst du keine robots.txt-Datei (auch keine leere). Sinnvoll ist aber das Ausschließen der Anmeldeseiten zu deinem jeweiligen Backend. Bei WordPress ist das schon automatisch eingerichtet, außerdem gibt es Plugins mit denen sich die robots.txt editieren lässt.

d) Ist eine Sitemap eingerichtet worden?

Die Sitemap ist eine XML-Datei, die Google das Crawlen deiner Website erleichtert, eine Art Inhaltsverzeichnis. Unter dem Menüpunkt „Crawling/Sitemaps“ kannst du sie ganz einfach hinzufügen (siehe roter Button oben rechts). Google selbst empfiehlt das Einreichen der Sitemap, damit die Website schneller durchforstet werden kann. Siehe dir diese Sitemap vor dem Hochladen genau an. Oft werden nämlich von den Content-Management-Systemen alle Seiten in die Sitemap übernommen, auch wenn diese gar nicht indexiert werden sollen.

2.5. Sicherheit

a.) Gibt es Sicherheitsprobleme?

Der Menüpunkt „Sicherheitsprobleme“ würde dir anzeigen, wenn Probleme geben sollte.

3. Die Inhaberschaft der Website in der Search Console bestätigen und mit Google Analytics verknüpfen

Am einfachsten funktioniert die Verifizierung der Inhaberschaft der Website, wenn du bereits in Google Analytics angemeldet bist. Dazu musst du die Administratorrechte haben und auch die gleiche E-Mail-Adresse verwenden. Alternativ kann auch z.B. eine von Google generierte HTML-Datei auf den Server hochgeladen werden.

Wenn du Google Analytics mit der Search Console verbindest, werden in Google Analytics im Suchanfragenbericht die Daten der Suchanalyse der Search Console aufgeführt. Dazu musst du nicht nur deine Website in der Search Console hinzufügen, sondern auch in Google Analytics unter „Verwaltung/Property/Einstellungen“ die Konten verknüpfen.

Die Search Console bietet einen umfangreichen Überblick über deine Website, weswegen die Anmeldung für deine Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung unerlässlich ist.

4. HTTP und HTTPS-Seiten in der Google Search Console

Übrigens sind Seiten, die unter dem Internet-Protokoll HTTP laufen und solche, die ein SSL-Zertifikat haben und somit mit HTTPS laufen, für Google zwei verschiedene Websites. Dies bedeutet, dass wenn du bereits in der Search Console angemeldet warst mit deiner HTTP-Seite, du eine neue Property anlegen musst mit HTTPS. Du musst die HTTP-Seite nicht löschen und kannst beide in deinem Search-Console-Konto haben. Was du sonst noch beachten musst in der Search Console und in Google Analytics, wenn du die Website von HTTP auf HTTPS umstellst, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst: https://tusche-online.de/die-search-console-anpassen-nach-umstellung-auf-https/

 

About Cathrin Tusche

Hallo, ich bin Cathrin Tusche und ich blogge hier über Google Analytics speziell für Einsteiger. Im Laufe der Zeit werde ich immer wieder auf einzelne Themen eingehen und näher erklären. Also, stay tuned – und abonniere einfach den Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

7 Comments

  1. Ich danke Ihnen für den interessanten Beitrag. Die Google Search Console ist wirklich ein super Tool und zudem noch kostenlos. Jeder der SEO betreibt sollte mal einen Blick drauf wagen.
    Mit besten Grüßen,
    Jana

  2. Hallo liebe Cathrin,

    ich stehe gerade voll auf dem Schlauch. Ich habe meinen Blog bereits bei der Google Search Console eingereicht. Jetzt bin ich aber damit von blogger.com zu Word Press umgezogen und würde dort gerne meinen Verifizierungs-Code von der Google Search Console eintragen. Wo finde ich den noch mal?

    Danke für Deine Antwort!

    Valery

    1. Liebe Valery,
      wenn sich beim Umzug der Domainname geändert hat, muss man in der Search Console auch eine neue Property (Website) anmelden. Wo genau man den Verifizierungscode bei wordpress.com eingibt, weiß ich leider nicht genau. Wenn du WordPress nutzt und die Website bei einem anderen Provider selbst gehostet wird, dann gibt es diverse Verifizierungsmöglichkeiten (siehe in der Search Console).
      Wenn sich der Domainname nicht geändert hat, dann braucht man auch nichts neu verifizieren.
      Ich hoffe das hilft dir jetzt erst einmal.
      Viele Grüße,
      Cathrin

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Ich stimme der Verwendung von Cookies zu und bin mit der Verwendung des Besucherinteraktions-Pixel von Facebook einverstanden. Mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden. Auf dieser Website wird das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke verwendet. Mit Hilfe eines Cookies kann so nachvollzogen werden, wie Marketingmaßnahmen auf Facebook aufgenommen und verbessert werden können. Über Ihr Einverständnis hiermit würde ich mich freuen. Informationen zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in der Datenschutzerklärung

Schließen